Osttour in 12 Bildern #9 – Farben Litauens

In Trakai, der alten Hauptstadt Litauens, ist uns dieses Boot aufgefallen. Es ist in gelb, grün und rot, den Farben Litauens lackiert.

Und morgen gibt es Bild #10/12. Bitte bleibt neugierig :-).

Osttour in 12 Bildern #8 – der nachdenkliche Soldat

nachdenklicher Soldat

In der Nähe von Serijai, unweit Alytus im Südosten von Litauen entdeckten wir dieses Denkmal am Wegesrand. Der Blick des Soldaten hat uns beeindruckt.

Und morgen gibt es Bild #9/12. Bitte bleibt neugierig :-).

Osttour in 12 Bildern #7 Sklep

In Polen gibt es sie noch, die kleinen Tante-Emma-Läden. Sie heißen „Sklep“. Hier konnten wir rasten und unsere Vorräte auffüllen.

Und morgen gibt es Bild #8/12. Bitte bleibt neugierig :-).

Osttour, von Magdeburg nach Vilnius

Liebe Leser, 1.200 Kilometer sind wir im Sommer bis Vilnius geradelt ….

… und viele Unterstützer unserer Osttour-Spendenaktion haben bisher 3.361 Euro gespendet.

Davon sind 1.543 Euro inzwischen in Rubel …

500Rubel

… gewechselt und in Moskau in der Schule des Heiligen Georg angekommen! Am 5. Dezember erhielten wir eine Mail.

„Дорогие Франк и Сузанне,

Большое спасибо за вашу заботу, за деньги, которые помогут нашим детям. Конечно мы пошлем вам фото.

Наши педагоги передают вам сердечный привет. Желаем вам светлого ожидания Рождества.“

Die Lehrer der Schule für geistig schwer behinderte Kinder bedanken sich und planen das Geld für ein Winterlager für die 6. und 9. Klasse auszugeben. Für viele Kinder wird es das erste Mal sein, dass sie alleine von zu Hause weg sein werden. Wir sagen allen Unterstützern unseres Spendenaufrufes herzlichen Dank!

Jetzt in Adventszeit kamen uns einige Bilder unserer Osttour wieder auf den Bildschirm.

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In den nächsten Tagen werden wir hier 12 kleine Osttourbildbeiträge online stellen. Außerdem sollt ihr auch noch erfahren, was mit dem Geld für den Behindertensport in Deutschland passiert.

Bitte bleibt neugierig :-).

Osttour – vorläufiges Spendenergebnis

Am Wochenende erhielten wir die Frage nach dem Ergebnis unseres Spendenaufrufes. Es ist also Zeit für ein Update zu unserer Osttour.

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Für unser Projekt in Moskau zugunsten der Schule des heiligen Georg haben 38 Unterstützer 1.543 Euro gespendet. DANKE!!!

Das Geld befindet sich jetzt auf dem Konto des Fördervereins Perspektive Russland e.V. in Frankfurt am Main. Es ist für Nichtregierungsorganisationen schwierig und nicht billig, Geld nach Russland zu überweisen. Damit das Geld hoffentlich komplett in der Schule für die geistig Behinderten ankommt, wird euer Spendenbeitrag zusammen mit anderen Geldern gesammelt und voraussichtlich im November an den Schwesterverein in Moskau überwiesen. Dieser russische Verein wird dann in der Adventszeit das Geld direkt an die Schule weitergeben. Wir hoffen, dass wir dann von den Lehrern der Schule ein „feedback“ bekommen. Mal sehen. Sobald wir etwas erfahren, werden wir hier berichten.

Für den Behindertensport in Sachsen-Anhalt haben 46 Unterstützer 1.758 Euro an den Verein zur Förderung des Behindertensports in Sachsen-Anhalt überwiesen. DANKE!!!

Das Geld liegt jetzt auf einem Konto in Halle. Über die Verteilung des Geldes entscheidet der Förderverein auf seiner Sitzung am 15. November. Sobald wir die konkreten Förderprojekte erfahren werden wir hier darüber berichten.

Zusammengefasst, für unsere zwei Projekte sind bisher 3.301 Euro zusammengekommen.

DANKE!!!

Das Geld befindet sich noch bei den Fördervereinen. Es wird voraussichtlich im November oder Dezember seinen Weg zu den Menschen mit Behinderung finden und wir werden darüber berichten.

 

 

 

„Kennt ihr sie noch?“ und erstes Spendenergebnis

Wir haben dieses Haus auf unserer Osttour in Gorzów Wielkopolski (ehemals Landsberg an der Warthe) gesehen.

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Wer kennt sie noch?

Übrigens erfuhren wir von unserem Projektpartner für Russland, dem Verein Perspektive Russland e.V. ein erstes Spendenergebnis.

34 Unterstützer haben für unser Projekt in Moskau 1.226 Euro überwiesen. Das ist großartig. HERZLICHEN DANK!

Wir werden weiter berichten. Bitte bleibt neugierig :-).

Nochmal zum Start unserer Osttour?

Challenge erfüllt?!

Drei Wochen sind seit unserem Abflug aus Moskau …

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… ins Land gegangen. Unsere Spenden sind inzwischen auf die Konten der Fördervereine überwiesen. Wir sind auf das Ergebnis und die Verwendung gespannt. Da wollen wir nicht versäumen, euch von unserer Herausforderung, neudeutsch Challenge, zu berichten.

Vor unserem Start trug es sich zu, dass wir folgende Mail erhielten:

„Liebe Susanne, lieber Frank,
schön dass Ihr Euch wieder auf die Radels macht, und auch wieder für einen guten Zweck.
Eurer Ziel ist schon toll. Ich spende gern 5Cent pro Kilometer.
Wenn Ihr mir von Eurer Tour ein Foto vom Gebäude der Hochschule МИСиС , Ленинский проспект 4 schickt, erhöhe ich auf 10Cent.
Schräg gegenüber, auch auf dem Leninskij Prospekt, ist der schönste Souvenirladen Moskaus. Viel Spaß auf der Fahrt, ich werde sie verfolgen.“

Das nennen wir eine Herausforderung. Definitiv trug diese Mail dazu bei, dass wir Moskau, zwar anders als gedacht, schließlich doch noch erreichten. Gleich am zweiten Tag setzten wir den Rucksack auf und machten uns auf den Weg zum „МИСиС“.

Hier ist schon mal ein Foto vom Lenin Prospekt.

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Übrigens gibt es in Moskau noch deutlich breitere Straßen, als diese 10-spurige.

Voilà, hier sind unsere Fotos vom Misis.

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Was macht das „МИСиС“so besonders? Auch hier wollen wir unseren Unterstützer zitieren:

„Liebe Susanne, lieber Frank,
die Hochschule MISIS hat eine Schlüsselrolle für die Metallurgie des 20. Jahrhunderts. Der Kurzname bedeutet: Moskauer Institut für Stähle und Legierungen.
Es hat wissenschaftliche Beziehungen u.a. zur Bergakademie Freiberg. Das heutige Hauptgebäude ist ein eher uninteressanter Betonklotz aus den 70er Jahren.
Einer seiner bedeutendsten Mitarbeiter war Professor Smirnow. Er hat als Aspirant den Stahl für den legendären Panzer T34 entwickelt.
Ihr werdet auf Eurem Weg viele Spuren aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges, so bezeichnen die Russen noch heute den 2.Weltkrieg, sehen.“

Natürlich haben wir vom Fahrrad auf unserem Weg nach Moskau immer wieder die Spuren des „Großen Vaterländischen Krieges“ gesehen. In unseren Beiträgen über die Seelower Höhen und die Bunker des Ostwalls berichteten wir darüber. Die beschriebenen T34 standen natürlich auch am Wegesrand.

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Es gibt so viele Gedanken, denen man auf so einer Fahrradtour in den Osten nachhängen kann. Herzlichen Dank, für diese tolle Herausforderung, die wir sehr, sehr gerne erfüllt haben!!!

Bitte bleibt neugierig :-).

zum Spendeprojekt oder doch noch mal zum Start unserer Tour

 

Die unendliche Rundfahrt – Bismarckturm Mragowo/Sensburg

Übrigens, auf unserer Osttour konnten wir nach dem Bismarckturm in Osterode auch den Bismarckturm in Mragowo, früher Sensburg „discovern“.

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Der Turm steht im heutigen General Wladyslaw Sikorski Park von Mragowo. Wladyslaw Sikorski war ein polnischer Offizier, Oberbefehlshaber, Politiker und Ministerpräsident Polens. Der Turm ist eingezäunt und verschlossen. An Bismarck erinnert gar nichts mehr.

Da es in Strömen regnete, haben wir schnell Fotos geschossen. So konnten wir zwei der vier Bismarcktürme, die es heute noch im polnischen Teil von Ostpreußen gibt, besuchen. Gibt es in eurer Nähe auch einen Bismarkturm?

Bitte bleibt neugierig :-).

Wäsche und Bunker auf unserer Osttour

Je leichter das Gepäck, um so leichter der Tritt. Wir haben also sehr wenige Sachen eingepackt. Deshalb ist jeder Tag auf unserer Osttour ein Waschtag. Wenn wir in unserer Unterkunft sind, duschen wir sofort und waschen per Hand.

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Konzept Wäscheleine
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Konzept Deckenlampe (klassisch)

Es gibt natürlich auch noch das Konzept Gardinenstange, Konzept Stehlampe, Konzept Fenster, …. Im Ergebnis haben wir jeden Tag frisch gewaschene Sachen an ?.

Heute wiesen uns Schilder rechts und links des Weges auf Bunker des Ostwalls hin. Wir entschieden uns, einen genauer anzuschauen. Es war ein Panzerwerk mit 20 Mann Besatzung.

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Von Außen sieht man nur die mindestens 40 Zentimeter dicke Stahlpanzerung. Von Innen sieht das dann so aus.

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Auch hier gilt, wir könne dankbar sein, dass wir diese Bauwerke als Besucher kennen lernen.

Kurze Zeit später erreichten wir Suwałki.

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Alexanderkirche in Suwałki

Das ist schon wieder eine große Stadt mit ca. 70.000 Einwohnern. Wir haben uns ganz oft bei den Ortsgrößen verschätzt.

Einige Kilometer hinter Suwałki erhielten wir eine Nachricht, die Einfluss auf unsere Tour hat und die wir erst noch verarbeiten müssen. Außerde feierten einen Meilenstein unserer Osttour.

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Osttour 1.000 Kilometer für uns und einen guten Zweck nach Osten

Da wir ein wenig abergläubisch sind, haben wir das Blatt mit der 1.000 erst gestern Abend mit einem Kugelschreiber gemalt.

Heute schlafen wir noch in Polen. Es sind aber nur noch 4 Kilometer bis nach Litauen.

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Bitte bleibt neugierig :-).

Statistik:
Tageskilometer: 114, Gesamtkilometer: 1034
Tageshöhenmeter: 727, Gesamthöhenmeter: 4.792
Standort N 54°08.644 O 23° 27.950
Spendenstand: 145 Cent
mehr zu unserem Spendenaufruf

 

zum Tag 11 – weiter nach Osten!